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Von Oktober 2020 bis August 2025 studierte ich Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, was mein Wissen über Aufführungspraxis fundierte. Während des Studiums hatten wir die Gelegenheit, von verschiedenen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen darstellenden Kunstbereichen zu lernen. Zum Beispiel haben wir eine künstlerische Recherche für das Kollektiv Gob Squat während ihrer Forschungsresidenz im Dezember 2020 im Residenz Schauspiel Leipzig für ihre Ausstellung 1984-BACK TO NO FUTURE durchgeführt. Ich schloss das Studium mit der Bachelorarbeit mit dem Titel „Das Schweigen innerhalb des Konzepts danses marronnes von Bintou Dembélé am Beispiel von Les Indes galantes aus dem Jahr 2019“ ab. Währenddessen und seitdem arbeite ich in der freien Szene als Outside eye, Dramaturg*in oder Regisseur*in.
Beispiele meiner Arbeit ist meine Mitwirkung an dem Theaterstück CRASH (Regie und Dramaturgie), die künstlerische Leitung und Dramaturgie von ResisTANZ, die Dramaturgie innerhalb meines zeitgenössischen Zirkuskollektivs ponyclub circus (Bsp: the person you are calling…) oder meine aktuelle Arbeit als Dramaturig*in/Outside Eye für die Performance „party anyways (wt)“, das den solidarischen Umgang miteinander innerhalb einer rape culture verhandelt.
Von Dezember 2025 bis Mai 2026 habe ich bei den französischen zeitgenössischen Zirkuskompanien „projet pdf„, „company courcircoui“ und „Cirque Queer“ Dramaturgie-Praktika gemacht, um mich auch mit dem Arbeitsfeld der Dramaturgie im französisch-sprachigen Kontext meinen Erfahrungsschatz zu erweitern.